Der Sommer ist in Deutschland angekommen. Das Thermometer klettert vielerorts auf bis zu 35 Grad. Freuen können sich da all jene, die frei haben und sich einen schattigen Platz auf dem Balkon, im Park, im Garten oder am Baggersee sichern können. Doch auch für alle anderen gibt es einige Tipps, wie sie die Sonne und die Hitze gut überstehen können.
Das aller wichtigste an heißen Sommertagen ist es sehr viel zu trinken. An normalen Tagen sollte ein Mensch zwischen zwei und zweieinhalb Litern Wasser trinken. An heißen Tagen erhöht sich die Menge. An diesen Tagen ist das regelmäßige und rechtzeitige trinken, noch bevor sich der Durst bemerkbar macht, sehr ratsam. Besonders gut bei Hitze sind Trinkwasser, Mineralwasser, Kräuter- oder Früchtetees und verdünnte Fruchtsäfte. Durch diese wird nicht nur die Flüssigkeit ersetzt, die beim Schwitzen verloren geht, sondern auch Mineralstoffe und Elektrolyte. Ein Irrglaube ist hingegen, dass im Sommer auf Kaffee verzichtet werden sollte, weil dieser entwässert. In den gewohnten Mengen kann der Kaffee auch an heißen Tagen genossen werden, ohne dehydrierend zu wirken.
Als Büro-Getränk eignet sich Buttermilch hervorragend. Es enthalt sehr viel Nährstoffe und Vitamine. Darüber hinaus ist sie ebenfalls fettfrei und belastet den Körper nicht. Für hohe Temperaturen raten Experten dazu eine frisch gepresste Zitrone mit in die Buttermilch zu geben. So wird der Durst gelöscht, es schmeckt gut und ist gesund.
Auf das schwere Kantinenessen sollte bei Hitze besser verzichtet werden. Denn dann sollte die warme Mahlzeit besser auf die Abendstunden verschoben werden. Für die Verdauung ist ein Salat am Mittag besser, wobei das Dressing nicht zu kalorienreich sein sollte. Obst und Gemüse eignet sich sehr gut als Zwischenmahlzeit und Eintöpfe und Suppen eignen sich bestens den Flüssigkeitshaushalt bei Hitze im Gleichgewicht zu halten.
Erwiesenermaßen ist Salz für den menschlichen Körper unverzichtbar. Es reguliert den Blutdruck und steuert den Wasser- und Nährstoffhaushalt. Ebenfalls findet es bereits seit Jahrtausenden als Heilmittel Verwendung. Hier vor allem in gelöster Form, als Sole. Unter Sole ist dabei ein salziges Wasser zu verstehen, welches einen natürlichen Ursprung besitzt und reich an Mineralsalzen wie Sulfur, Jod oder Radon ist. Dabei ist Sole ein anerkanntes Arzneimittel, das sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet werden kann. Äußerlich dient es Bädern oder Umschlägen, innerlich findet es Anwendung in Form einer Tinktur, Spülung oder Inhalation. Darüber hinaus ist das medizinische Spektrum, in dem die Sole positive Effekte erzielt, sehr groß.
Die Sole stärkt das Immunsystem und den Kreislauf, es wirkt bei Allergien desensibilisierend und kann bei Verdauungserkrankungen, Stoffwechselstörungen oder bei Blasen- und Harnleiterinfektionen helfen. Die Haupteinsatzgebiete der Sole sind hingegen Hautkrankheiten und Erkrankungen der Atemwege und des Bewegungsapparates. Mit Hilfe einer Sole-Therapie lassen sich sehr viele Hautkrankheiten lindern. So helfen salzgetränkte Umschläge bei Akne und auch bei chronischen Erkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte wirken die Sole-Anwendungen nachhaltig. Allerdings sind hierfür Bäder mit hochkonzentrierter Sole angezeigt, die am besten mit einer UV-Bestrahlung verbindet werden. Diese Therapie wird auch als Sole-Photo-Therapie bezeichnet. Hierbei bekommt der Patient direkt nach dem Bad noch salzverkrustet eine Dosis Sonne verabreicht. Die Therapie dauert je nach Schweregrad der Erkrankung zwischen drei und zwölf Wochen. Mittlerweile wird sie auch von den Krankenkassen übernommen. Zwar hält der Heilungseffekt eine ganze Zeit lang an, ist jedoch nicht dauerhaft. Nach rund einem halben Jahr ist es möglich, dass die Symptome wieder auftreten. In einem solchen Fall muss noch erneut behandelt werden. Trotzdem ist die Therapie sehr lohnenswert, da sie komplett ohne Chemie oder Kortison auskommt.
Für die Gartenarbeit sollte man sich auf jeden Fall bequeme Kleidung anziehen. Auf keinen Fall eine zu enge Jeans, in denen man sich kaum bewegen kann. Schon allein dadurch würden die ersten Probleme auftauchen. Wenn die Kleidung unbequem ist, sind die Bewegungen nicht natürlich und lassen sich teilweise gar nicht rückenschonend ausführen.
Auf jeden Fall sollte man sich gutes Gartenwerkzeug anschaffen. Bei Spaten, Harke und Co. muss man auf einen stabilen Stil achten. Wackelt der Stiel oder ist er zu kurz, muss dieses durch Kraft ausgeglichen werden. Und diese Kraft kommt nicht zuletzt aus dem Rücken. Außerdem muss man auf die Bewegung an sich achten: Bewegung ist gesund – keine Frage – aber richtig muss sie sein. Wenn sich das Bücken nicht vermeiden lässt, muss es auf jeden Fall besser aus den Knien als aus dem Rücken kommen. Also bloß nicht die Beine gerade lassen und den Oberkörper aus dem Rücken nach vorn beugen. Besser man lässt den Oberkörper gerade und geht dann langsam in die Hocke. Auch auf diese Art erreicht man den Boden – und das leicht und ohne Rückenschmerzen am nächsten Tag.
Führt man längere Arbeiten am Boden aus, empfiehlt sich ein Schaumkissen, ein so genanntes Gartenkissen. Auf dieses Kissen kann man sich bequem knien ohne den Rücken zu belasten. Aus dieser Position heraus lässt sich mit dem Handgartenwerkzeug problemlos arbeiten. Ähnlich funktionieren tut auch eine Gartenbank wie man sie zum Beispiel bei Eurotops bekommen kann.
Beachtet man diese einfachen Regeln wird man an der Gartenarbeit sicherlich viel Freude haben. Alles grünt und blüht und der Rücken bleibt geschont! Falls neugierige Nachbarn fragen sollten, verraten Sie ruhig diese einfachen Tricks. So wird jeder Freude an seinem Garten haben.
Die Massage gilt als eine der ältesten Heilmethoden, die der Menschheit bekannt ist. Die Massagepraxis geht in ihrer Dokumentation bis ins dritte Jahrtausend vor Christus zurück. Ebenfalls geht auch die Anwendung von ätherischen Ölen bei der Behandlung mit Massagen auf eine sehr lange Tradition zurück. Wahrscheinlich hat diese ihre Wurzeln in der indischen Gesundheitslehre Ayurveda. Auch heute ist ihre wohltuende und heilende Wirkung bekannt und geschätzt.
Die Massagen können in der heutigen Zeit mit der Hilfe einer großen Anzahl an verschiedenen Techniken ausgeführt werden. Nicht zuletzt ist dies auch der Grund dafür, dass die Wirkungsweise und die Ansatzgebiete sehr unterschiedlich sind. Nachgewiesen ist dabei jedoch die medizinische Wirksamkeit der Massagen. Gezielt eingesetzte Teil- oder Ganzkörpermassagen können unter anderem zur Entspannung der Muskulatur, zur Reduktion von Stress und zur psychischen Entspannung beitragen. Vor allem sind es die Wellnessmassagen, die diese Ziele verfolgen und das ganzheitliche Wohlbefinden erhöhen.
Damit die wohltuende Wirkung noch verstärkt und unterstützt werden kann, kommen Duftöle zum Einsatz. Die Basis der meisten aromatisierten Öle sind kalt gepresste Öle. Für die Herstellung von Duftölen sind Mandelöl, Jojobalöl, Traubenöl oder Aloeveraöl besonders beliebt. Durch das Zusetzen von ätherischen Ölen erhalten die Öle ihre Heilwirkung. In entsprechenden Massageölen befinden sich bis zu drei Prozent der konzentrierten Wirkstoffe. Die individuellen Wünsche des Kunden entscheiden darüber, welches für die Behandlung das richtige ist. Lavendelöl ist beispielsweise krampflösend, beruhigend, schmerzstillend und reinigt die Seele. Das Orangenöl regt hingegen den Stoffwechsel und den Appetit an und lindert Magenschmerzen. Dieses aktiviert beispielsweise auch den Zellstoffwechsel, sodass es sehr gerne zur Cellulitebehandlung eingesetzt wird.
Eine Fußreflexzonen-Massage ist nicht nur Entspannung pur, sondern fördert darüber hinaus auch die Durchblutung und regt den Stoffwechsel an. Ebenso soll sie sich positiv auf Organstörungen auswirken, sofern sie von einem Therapeuten professionell durchgeführt wird.
Für die behandelnden Therapeuten ist die Fußsohle eines Menschen mit einer Landkarte vergleichbar. Denn jeder Bereich des Fußes ist über sogenannte Reflexbahnen direkt mit den einzelnen Körperorganen verbunden. Manuela Sonntag, Wellness- und Physiotherapeutin aus Wuppertal, erklärt, dass die großen Zehen beispielsweise für den Kopf stehen, die Fußinnenseite für die Wirbelsäule und die Ferse für das Gesäß. Die Grundidee der Fußreflexzonen-Massage lautet, dass wenn diese Punkte bearbeitet werden, die jeweiligen Organe und Bereiche des Körpers stimuliert werden können. Weiter erläutert sie, dass bei der Behandlung zuerst einmal alle Punkte der Fußsohle in einer ganz bestimmten Systematik abgetastet werden. Falls sich eine schmerzhafte Stelle am Fuß ertasten lässt, kann davon ausgegangen werden, dass in genau diesem Bereich eine punktuelle Störung vorliegt. Die betroffenen Druckpunkte werden mit einer speziellen Grifftechnik und einem leichten bis mittlerem Druck, wenn notwendig auch mit einem sehr starken Druck, vom Therapeuten bearbeitet. Dieses ruft in den jeweiligen Körperbereichen eine Reaktion hervor.
Die Wirkweise dieser Therapie ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Doch was eindeutig ist, das ist die wohltuende und entspannende Wirkung. Die Wellness-Therapeutin erklärt, dass es hierbei um die Ganzheitlichkeit von Körper und Geist geht. Denn die Fußreflexzonen-Massage wirke durchblutungsfördernd, stärke das Immunsystem und rege den Stoffwechsel an. Zwar wird die Massage von Physiotherapeuten professionell durchgeführt, allerdings ist es auch möglich, dass man sie selber macht. Allerdings sollte dabei nicht zuviel Druck ausgeübt werden. Wer seine Füße behutsam massiert, könne sehr gut entspannen.
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