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Artikel Tagged ‘Abnehmen’

Diäten mit viel Fett nicht unbedingt schädlich

3. Juni 2011 Keine Kommentare
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Oftmals gelten die Diäten wie beispielsweise die Atkins-Diät im undurchsichtigen Dschungel der unterschiedlichsten Diäten und Ernährungen nicht immer als unproblematisch. Häufige Bedenken dieser Ernährungsweisen bestehen oftmals darin, dass die die im Verhältnis gesehenen hohen Mengen an Fett negativ auf die Gesundheit der Gefäße auswirken. Insbesondere in diesem Punkt geben us-amerikanische Forscher nun Entwarnung. Entgegen der bisherigen Befürchtungen hat eine fettreiche aber kohlenhydratarme Diät in Verbindung mit etwas Sport keine negativen Auswirkungen auf die Gefäße. Ihrer Studie zufolge bleiben die Elastizität und Funktionsfähigkeit der Blutgefäße bei dieser Abnehmmethode unbeeinträchtigt. Laut Meinung der Forscher ist diese ebenso empfehlenswert wie fettarme aber kohlenhydratreiche Diät. Jedoch betonen sie, dass ihre Studie ausschließlich Aufschluss über kurzfristige Effekte gibt und nicht über die möglichen langfristigen Auswirkungen. Diese müssen noch überprüft werden.

In der zugrunde liegenden Studie hatten die Forscher 46 übergewichtige aber trotzdem gesunde Freiwillige im Alter zwischen 30 und 65 Jahren getestet. Hierfür wurden die Teilnehmer zufällig einer von zwei Diätgruppen zugeteilt und beobachtet. Dies geschah bis zu dem Zeitpunkt, als sie etwa fünf Kilogramm abgenommen hatten. Die Teilnehmer der beiden Diätgruppen absolvierten ein kleines Sportprogramm. 23 von den Freiwilligen ernährten sich kohlenhydratarm, aber dafür fettreich. Ihre Nahrung bestand nur zu 30 Prozent aus Kohlenhydraten wie Nudeln, Brot und süßem Obst. 40 Prozent ihrer Nahrung bestand allerdings aus Fett, wie es zum Beispiel in Fleisch, Nüssen und Milchprodukten enthalten ist. Die Gruppe mit der fettarmen aber kohlenhydratreichen Diät bekam eine Nahrung aus maximal 30 Prozent Fett und 55 Prozent Kohlenhydrate.

Eine alltagstaugliche Diät

27. April 2011 Keine Kommentare
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Schon lange ist es kein Geheimnis mehr, dass die Deutschen immer dicker werden. Jeder, der einige oder auch mehrere Kilos zu viel auf den Rippen hat, der verspürt den Wunsch dauerhaft abzunehmen. Häufig sind Diäten aber mit sehr viel Disziplin und Entbehrungen verbunden. Der Kölner Allgemeinmediziner Dr. Kai Lühr weiß, wie es auch anders gehen und wie das Ziel ein paar Pfunde abzunehmen erreicht werden kann.

Er schwört auf eine Ernährung mit sehr viel Obst und Gemüse. Dieses allerdings in einer pürierten Form, als selbstgemachter Smoothie oder als Obstgetränk. Selbstverständlich hat er jedoch auch weitere Abnehmtipps für den Alltag parat. Diese wird er alle beim nächsten Anti-Diät-Clubabend am 3. Mai im studio dumont erklären. Milchprodukte werden beispielsweise nicht von jedem sehr gut vertragen. Daher macht für ihn eine blutgruppengerechte Ernährung Sinn. Der Allgemeinmediziner hat sich mit seiner Praxis auf Naturheilkundeverfahren spezialisiert. Er lehnt strenge Ernährungsempfehlungen ab und gibt den Tipp, dass jeder ganz individuell ausprobieren sollte was man selber verträgt und was eher nicht. Entgegn der allgemeingültigen Meinung, dass der Mensch ein Allesfresser sei, trifft dies keinesfalls auf jeden zu. Vor allem mit zunehmendem Alter wir gerade der Magen-Darm-Trakt sehr viel sensibler, erklärt Dr. Lühr.

Im Besonderen ist er den Milchprodukten gegenüber sehr skeptisch, denn sehr viele Menschen vertragen diese nicht, wobei sie es oftmals selber nicht merken, zumindest in der Anfangszeit. Die Folge seien oftmals Verdauungsprobleme. Daher rät er statt dem täglichen Fertigjoghurt eher zu eine paar Datteln als kleine Zwischenmahlzeit, da diese süß seien, aber den Organismus nicht belasten. Unbestritten sei er ein Fan der Bio-Lebensmittel. Daher rate er jedem Abnehmwilligen dazu, jeden Tag möglichst viel frisches saisonales Gemüse zu genießen, das aus der Region stamme. Selbstverständlich müsse auch auf eine regelmäßige Bewegung geachtet werden. Seiner Meinung nach seien die klassischen Gymnastikübungen von früher, wie beispielsweise die Kniebeugen, auch heute noch die effektivsten.

Doch natürlich reicht dies alleine noch nicht für einen schlanken Körper. Leider geht auch dieses nicht ohne ein wenig Disziplin. Insbesondere sollten sich die Figurbewussten abends mit dem Essen ein wenig zurückhalten und auf leichte Koste zurückgreifen, da sich dieses dauerhaft auf der Waage auszahle. Doch selbstverständlich ist dies nicht immer möglich, da auch das Essen von Fast Food und ähnlichem einfach Spaß mache. Darüber hinaus bedeute Leben auch immer Genuss und besonders wichtig ist, dass er auch beim Abnehmen nicht zu kurz komme.

Verzichtvolle Fastenzeit

13. März 2011 Keine Kommentare
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Gemüse stellt die Basis für Fastensuppen. Photo: flickr/frollein2007

Am Mittwoch begann sie wieder, die entbehrungsvolle Fastenzeit, die bis Ostern, ganze sieben Wochen, andauern wird. Aber ist Fasten eigentlich noch zeitgemäß? Und was fasten die Deutschen?

In der klassischen Ernährungswissenschaft bedeutet der Begriff „fasten“ auf feste Nahrung zu verzichten. Es werden hauptsächlich ungesüßter Tee, Wasser, Saftschorlen und Brühe zu sich genommen, mittlerweile haben sich aber auch reine Saft- oder Suppendiäten etabliert.

Eine solche Kur über sieben Wochen durchzuziehen, ist allerdings nicht unbedingt optimal für den eigenen Körper. Hier sollte das Maximum von 14 Tagen nicht überschritten werden.

Doch die Fastenzeit nutzen nicht alle zum Verzicht auf Nahrung, sondern sind dazu übergegangen, für den Zeitraum von gut 40 Tagen mindestens ein Genussmittel auszulassen. Das kann Schokolade sein, Fast Food, die geliebten Chips zum allabendlichen Fernsehprogramm oder Alkohol, Zigaretten und Kaffee. Die Intention, die dahinter steckt, ist weniger christliche Eingebung, sondern eine größere Achtung vor dem eigenen Körper und der eigenen Gesundheit. Oft steht aber auch der klassische Abnehmwille dahinter.

Aber warum warten so viele dann bis zu Fastenzeit oder beginnen stets am ersten Januar mit dem Verzicht? Es wäre doch viel einfacher, wenn man sich nicht an bestimmte Daten halten müsste.

Was dann aber fehlt, ist die Gruppendynamik, wie man sie auch bei verschiedenen großen Diätkonzernen geboten bekommt. Mit mehreren fastet es sich einfach leichter, man kann sich gegenseitig motivieren oder tadeln, wenn man gegen ein eigens auferlegtes Gebot verstoßen hat.

So gehen die sieben Wochen fasten auch viel schneller um. Langfristiges Ziel sollte aber immer sein, seinem Körper während eines ganzen Jahres mehr Achtsamkeit zu schenken und nicht nur über einen begrenzten Zeitraum.