Archiv

Artikel Tagged ‘Ernährung’

Diagnose Diabetes. Was tun?

25. Januar 2012 Keine Kommentare
Bild 81 300x208 Diagnose Diabetes. Was tun?

Diätetische Schokolade - flickr/thinkpublic

Nach der Feststellung von Diabetes rät der Arzt zu einer kompletten Umstellung der Lebensgewohnheiten. Bewusster einzukaufen, gesünder essen, Gewichtsreduktion, mehr Sport und das Rauchen abgewöhnen. Alles klar, aber muss man für das “bisschen Zucker” das Leben umkrempeln, genügen da nicht Tabletten?

Typ-2-Diabetes
Alles andere als harmlos ist die Typ-2-Diabetes-Erkrankung. Es drohen bei Nichtbehandlung und fehlender Disziplin schwerwiegende Folgeerkrankungen: Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenversagen, eingeschränkte Sehkraft, Impotenz und sogar Fußamputationen können die Folge sein. Um Diabetes zu verstehen, muss man wissen, dass es sich dabei um eine Stoffwechselerkrankung handelt. Es wird in der Regel zu viel gegessen und getrunken, die Bewegung kommt zu kurz. Die Bauchspeicheldrüse arbeitet auf Hochtouren und produziert immer mehr Insulin. Die Bauchspeicheldrüse ist irgendwann so erschöpft, dass zu wenig Insulin zur Verfügung steht. Es kommt zu einem Zuckerstau in den Gefäßen und der Blutzuckerspiegel steigt messbar an. Das tut zunächst nicht weh, kann aber dramatische Folgen haben.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Wichtig ist, dass die Diabetes mit Medikamenten gut eingestellt wird und vierteljährlich Blutfettwerte, Blutzucker und Blutdruck gemessen werden. Die Behandlungsmöglichkeiten sind recht unterschiedlich, führen aber nur zum Erfolg, wenn die Lebensgewohnheiten positiv verändert werden. Eine unterstützende und nachweisliche Wirkung wird durch die zusätzliche Einnahme von Maitake-Präparaten erzielt. Traditionell werden Maitake-Pilze schon seit Jahrtausenden in der chinesischen Heilmedizin verwendet. Untersuchungen haben ergeben, dass die enthaltenen Minerale, Vitamine und vor allem die Polysaccharide antidiabetisch wirken.
Deshalb verwendet man Maitake als ganzheitliche Therapiemethode mit folgenden langfristigen Erfolgsergebnissen:
-Blutzucker wird gesenkt,
-Leberschutzfunktion,
-Stoffwechsel wird reguliert,
-Blutdruck wird gesenkt,
-Verhindert und reduziert die Einlagerung von Fettdepots,
-Gewichtsreduktion,
-Stoppt Schäden an Gefäßen,
-Aktiviert das Immunsystem,
-Herz und Kreislauf werden geschützt.

Maitake-Präparate gibt es als Pulver, Extrakt und in Tablettenform in Apotheken, Drogerien und im Onlinehandel zu kaufen. Aufgrund der besonderen Wirkung werden die Pilze heute erfolgreich kultiviert und in der Heilmedizin eingesetzt. Niemand kann die Verantwortung für die Behandlung abgeben, deshalb muss sich jeder eigene Ziele setzen, um die Diabetes in den Griff zu bekommen!

Diabetes: Gesunde Ernährung und Sport sehr wichtig

29. August 2011 Keine Kommentare
3547903038 a8e0d45539 m Diabetes: Gesunde Ernährung und Sport sehr wichtig

cc by Genista/flickr

In der heutigen Zeit ist es möglich, dass sich der Typ 2 Diabetes oft lange ohne Medikamente behandeln lässt. In der Frühphase können vor allem die Gewichtsabnahme und die Bewegung die Erkrankung zum Verschwinden bringen. Dies erklärte Michael Roden vom Deutschen Diabetes Zentrum in Düsseldorf.

In unserer heutigen Gesellschaft kennt annähernd jeder einen anderen, der an Diabetes Typ 2 leidet. Von der Krankheit sind überwiegend Menschen ab dem 50ten Lebensjahr betroffen. Doch hinter dieser Erkrankungen verbergen sich oftmals Übergewicht und falsche Ernährungsgewohnheiten. In vielen Fällen sei Diabetes ein Wohlstandssyndrom erläutert Michael Roden. Allerdings gibt es nun gute Nachrichten. Die Stoffwechselerkrankung kann selbst bei jahrelangen falschen und ungesunden Gewohnheiten noch aufgehalten werden. Die Voraussetzung dafür sei dabei ein frühzeitiges Umdenken. Durch eine Gewichtsabnahme und durch Bewegung sei es möglich, dass die Erkrankung lange ohne Medikamente behandelt werden könne. Sie lasse sich dadurch laut Roden in der Frühphase sogar zum Verschwinden bringen. Dafür seien allerdings neue Ernährungsgewohnheiten erforderlich.

Weiter erklärt er, dass die Betroffenen selber oft jahrelang gar nicht bemerken, dass sie an Diabetes Typ 2 erkrankt sind. Die Diagnose werde in der Regel rein zufällig gestellt. So zum Beispiel dann, wenn Urin oder Blut aufgrund einer Grippe untersucht werde. Jedoch sei es wichtig, dass ich Übergewichtige und auch Menschen bei denen Diabetes häufiger in der Familie vorkomme, regelmäßig vom Arzt untersuchen lassen. Viele Menschen neigen jedoch dazu, dass sie die Erkrankung auf die leichte Schulter nehmen. Laut Roden sei dieses Verhalten jedoch Selbstmord auf Raten. Vielmehr rät er dazu, dass Betroffene keinesfalls den Kopf in den Sand stecken. Denn heutzutage könne sehr viel gegen die Stoffwechselerkrankung unternommen werden und die Lebensqualität lasse sich insgesamt sehr gut erhöhen.

Lungenleiden: Sojareiche Ernährung kann helfen

20. Juli 2011 Keine Kommentare
5410665940 1a7a456809 m Lungenleiden: Sojareiche Ernährung kann helfen

cc by FotoosVanRobin/flickr

Die Sojabohne steckt in sehr vielen Lebensmitteln. Schon 50 Gramm Soja jeden Tag sollen angeblich eine Verringerung des Risikos an Lungenerkrankungen zu erkranken herbeiführen. Innerhalb einer japanischen Studie wurde nun der Einfluss der Ernährung auf die Funktion der Lunge untersucht. Dabei wurden von mehr als 600 Personen die Lungenfunktionswerte analysiert. An der Studie nahmen sowohl gesunde Menschen teil, als auch Patienten, die an der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) leiden.

Die besten Lungenfunktionswerte hatten die Teilnehmer, die täglich mehr als 75 Gramm Soja aßen. Festgestellt werden konnte ebenfalls, dass die Patienten, die mindestens 50 Gramm Soja täglich zu sich nehmen können das Risiko verringern an COPD oder auch das Anfallrisiko für Atemnot zu erkranken. Bisher konnte allerdings noch nicht festgestellt werden, welche Wirkstoffe der Sojabohne für diese Wirkung verantwortlich sind. Vermutet werden jedoch die in den Sojaprodukten enthaltenen Flavonoide und die mehrfach gesättigten Fettsäuren, da sie antientzündlich wirken. Laut der Experten ist Soja sehr reich an Proteinen und der Studie zu Folge auch sehr viel mehr als nur ein gesunder Fleischersatz.

Wer als COPD-Patient seine Ernährung also auf eine sojareiche umstellt, der kann laut der Studie den fortschreitenden Verlust der Lungenfunktion verlangsamen oder sogar aufhalten. Ebenso können gesunde Menschen ihre Lungenfunktion durch eine sojareiche Ernährung schützen und deren altersbedingten Verlust, verringern. Soja ist vor allem in Tofu, Sojasprossen, Sojamilch und Miso-Suppe enthalten. Auch Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung (DLS) ist der Meinung, dass jemand, der viel davon esse, eine bessere Lungenfunktion aufweist, als jemand, der kaum oder gar keine Sojaprodukte esse.

Schlechte Ernährung steigert Brustkrebs-Risiko

22. April 2011 Keine Kommentare
3410669272 bf29d67661 m Schlechte Ernährung steigert Brustkrebs Risiko

cc by adactio/flickr

Möglicherweise steigert eine schlechte Ernährung das Risiko an Brustkrebs zu erkranken. Eine Studie aus Deutschland hat nun Anhaltspunkte dafür geliefert, dass neben Alkohol und Übergewicht auch der Konsum von zuviel Fleisch, Wurst und Fett einen Beitrag zu der häufigsten Krebserkrankung bei der Frau beiträgt.

Deutschlandweit erkrankt circa jede zehnte Frau, oftmals nach den Wechseljahren, an einem Tumor in der Brust. Das Erkrankungsrisiko kann laut Monika Reuss- Borst, tätig in der Rehabilitationsklinik am Kurpark in Bas Kissingen, durch die Ernährung gesteigert werden. Alkohol und ein erhöhter Körper-Masse-Index (BMI) nach den Wechseljahren gelten als gesicherte Risikofaktoren. Die Kurklinik hat nun eine Studie an 165 Patientinnen durchgeführt. Diese Studie kam zu dem Ergebnis, dass ein häufiger Verzehr von rohem Fleisch, Eiern oder Wurstwaren und ebenfalls eine sehr fettreiche Ernährung nach den Wechseljahren eine große Rolle spielen. Besonders auffällig war, dass 76 Prozent der Teilnehmerinnen übergewichtig oder sogar fettleibig waren. Laut Reuss-Borst wird das Übergewicht vor allem nach den Wechseljahren zu einem Risiko. Das Fettgewebe produziert Östrogen, was wiederum das Wachstum des Krebsgewebes fördert. Darüber hinaus geht das Übergewicht oftmals mit einer zu geringen Insulin-Wirkung einher, die dann vom Körper als eine Mehrproduktion ausgeglichen wird. Auch hierdurch wird die Bildung von Östrogen stimuliert und demzufolge könnte das Brustkrebsrisiko gesteigert werden.

Mit durchschnittlich 657 Gramm pro Woche verzehrten die Brustkrebs-Patientinnen in der Studie überdurchschnittlich viel Fleisch und Wurstwaren. Empfohlen wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zwischen 300 und 600 Gramm. In Baden-Württemberg liegt der Mittelwert der Frau aktuell bei 595 Gramm. Reuss-Borst sieht in der stationären Anschlussbehandlung eine sehr gute Möglichkeit bei den bereits erkrankten Frauen die Ernährung zu ändern. Denn in der Regel falle es den Menschen in ihrem gewohnten Umfeld zuhause sehr schwer die eingefahrenen Gewohnheiten zu verändern.