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Hausmittel bei Reizdarm

15. Dezember 2011 Keine Kommentare

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Verdauung - flickr/dearanxiety

Solch ein Reizdarm Syndrom kann mitunter ganz schön lästig sein und ist oft auch ziemlich unangenehm. Doch ständig starke Medikamente einzunehmen, das kann auf Dauer natürlich auch keine Lösung sein. Dankenswerter Weise gibt es aber auch hier einige Hausmittelchen, die zu einer Besserung der Beschwerden beitragen können. – Deshalb hier ein paar Tipps und Vorschläge, ein Versuch ist es allemal wert!

Zuerst einmal ist es wichtig zu wissen, dass man bei einer angegriffenen Darmflora stets darauf achten sollte, diese durch die Zufuhr von sogenannten Probiotika wieder ein wenig in Schwung zu bringen. Am Sinnvollsten ist hierbei die Einnahme von speziellen Unterarten des Probiotikums, die alle zum Bakterienstamm des Bifidobakterium bifidum gehören. Das kann mittels spezieller Nahrungsergänzungsmitteln passieren, aber auch durch die Einnahme bestimmter Lebensmittel, die dieses Bakterium enthalten.

Ist der Reizdarm mit Bauchkrämpfen und / oder Blähungen verbunden, dann sollte man vor allem auf genügend Wärme setzen, um die Darmmuskulatur wieder zu entspannen. Das kann z.B. durch eine Wärmflasche oder durch ein Kirschkernkissen passieren, welches man sich für ein paar Minuten auf den Unterbauch legt. Aber auch ein heißes Vollbad wirkt da manchmal Wunder. Und wer ein wenig Zeit hat, der kann es auch mal mit einem Kartoffelumschlag probieren. Hierzu werden ein paar Kartoffeln gekocht, diese gepellt und auf einem Tuch zerdrückt und dann darin eingeschlagen. Dieses Tuch legt man sich dann ebenfalls wieder auf den Bauch. Kartoffeln speichern die Wärme besonders gut und geben diese dann nach und nach an den Körper ab. Doch auch von innen kann man natürlich etwas für das eigene Wohlbefinden tun, indem man z.B. einen heißen Pfefferminz- oder Kamillentee trinkt. Auch eine Mischung aus Kümmel-, Anis- und Fencheltee habt sich bewährt.

Kommen Beschwerden wie Durchfall hinzu, dann kann man vor allem von innen jede Menge tun. Bewährte Hausmittel sind hier z.B. ein klein geriebener Apfel oder eine zerdrückte Banane. In beiden Fällen werden durch die Einnahme die Giftstoffe im Darm besser und vor allem schneller gebunden. Auch das Trinken eines länger als drei Minuten gezogenen Schwarzen Tees hat eine beruhigende Wirkung auf den Darm und ist besonders bei Teetrinkern sehr beliebt. Um den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust auszugleichen, sollte man außerdem immer wieder etwas abgekochtes Wasser zu sich nehmen, versetzt mit etwas Salz und mehreren Teelöffeln Traubenzucker.

Das sind die Hausmittel gegen Sodbrennen

11. Dezember 2011 Keine Kommentare

Sodbrennen 300x229 Das sind die Hausmittel gegen Sodbrennen

Sodbrennen - flickr/SuperFantastic

Fast die Hälfte aller Menschen leidet unter Sodbrennen, welches Mediziner auch Reflux nennen. Vor allem nach dem Genuss von fetthaltigen Essen oder reichlichem Trinken von Alkohol wachen manche Menschen sogar nachts auf, weil der Rückfluss des sauren Mageninhalts in die Speiseröhre sehr unangenehm brennt. Gegen Sodbrennen sind in Apotheken viele gute Arzneimittel erhältlich. Doch viele verlassen sich auch auf alt bewährte Hausmittel, welche den Schmerz und das Brennen sehr lindern. Viele dieser Hausmittel wirken zudem auch vorbeugend, sodass es erst gar nicht zu erneutem Sodbrennen kommt.

Tritt das Sodbrennen besonders nachts auf, hilft es oftmals, wenn man den Oberkörper höher lagert. Dazu stellt man am besten den Kopfteil des Lattenrostes höher oder nimmt einfach ein zweites Kissen mit ins Bett. Auch das Liegen auf der linken Seite bringt oftmals eine Besserung der Beschwerden bei Sodbrennen. Eine weitere Möglichkeit zur Linderung der Schmerzen und Verdünnung des Magensaftes verschafft ein großes Glas lauwarmes Wasser, das Sie trinken. Hier ist jedoch zu beachten, dass dem Wasser keine Kohlensäure zugesetzt ist. Jedoch besteht die Möglichkeit, etwas Apfelessig oder eine kleine Menge Natronpulver in das Wasser zu geben, dies langsam getrunken kann wahre Wunder vollbringen. Kurz vor den Mahlzeiten kann man mit einem Glas Wasser vorbeugen, dem man einen Teelöffel Heilerde zugibt und gut verrührt. Heilerde ist in jeder Apotheke zu bekommen.

Als sehr hilfreiches Mittel gegen Sodbrennen beweist sich auch reiner, milchvergorener Kartoffelsaft, der im Reformhaus erhältlich ist. Davon trinkt man 125 ml etwa 10 Minuten vor den Mahlzeiten. Diese Kartoffelsaft-Kur sollte allerdings über einige Wochen hinweg durchgeführt werden. Man kann diesen Kartoffelsaft auch zuhause selbst mit einem Entsafter herstellen. Ebenso altbewährt und durchaus hilfreich erweist sich das Trinken von Milch zwischen den Mahlzeiten oder das Kauen eines Brotstückes. Als weitere Möglichkeit bietet sich das Trinken von frischem gepressten Karottensaft. Von diesem trinkt man ein Likörgläschen voll und lässt diesen für einige im Mund. Als Vorbeugung wird die gleiche Menge vor jeder Mahlzeit getrunken. Ein gutes Hilfsmittel stellt auch Sellerie dar. Entweder als Tee getrunken oder als Beilage beim Essen. Für die Zubereitung von Tee hackt man die grünen Sellerieblätter, kocht eine Handvoll davon in etwa einem Liter Wasser auf und lässt diesen Tee dann fünf Minuten zugedeckt durchziehen. Nach dem Durchseihen wird der noch etwas warm und ohne Zucker getrunken.

Diese Hausmittel helfen besonders bei akuten Beschwerden. Einige davon wirken auch als Vorbeugung. Neigt man jedoch zu Sodbrennen, ist es das Beste, wenn auf fettes, schweres Essen verzichtet wird. Auch der Konsum von Alkohol, Kaffee und Tabak sollte weitgehend eingeschränkt werden.

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Wehenfördernde Mittel aus dem Erfahrungsschatz der Natur

28. Februar 2011 Keine Kommentare

Es gibt wohl kaum etwas Schöneres im Leben einer Frau als ihr Neugeborenes im Arm zu halten. Entsprechend sehnsuchtsvoll wird dieser Augenblick darum auch von der werdenden Mutter erwartet. Doch was kann man tun, wenn der Geburtstermin überschritten ist und die Wehen einfach nicht einsetzen wollen?

Zum Glück haben engagierte Hebammen sowie unsere Mütter und Großmütter im Laufe der Zeit hierzu wertvolle Erfahrungen über wehenfördernde Hausmittel gesammelt, von denen wir heute profitieren können.

Hilfreich ist es in jedem Fall, über den Tag hinweg regelmäßig beide Brustwarzen eine Minute lang zu massieren. Ergänzen lässt sich diese einfache Maßnahme durch ein tägliches Heublumensitzbad. Dazu wird eine spezielle Plastikwanne in die Toilettenschüssel eingehängt und mit heißem Wasser und den besagten Heublumen gefüllt. Wer es verträgt, kann auch ein warmes Vollbad nehmen. Da dies jedoch nicht jeder Kreislauf in diesem Spätstadium der Schwangerschaft so einfach wegsteckt, sollte man nur dann baden, wenn eine weitere Person in der Nähe ist.

In einem alten Heilkräuterbuch wird Wermuttee als besonders wehenfördernd beschrieben, da er die Durchblutung des Gewebes anregt. Bekannter ist heute aber wohl ein Tee aus Zimt, Ingwer, Nelken und Verbene, denen allesamt wehenförderne Eigenschaften zugeschrieben werden. Man nimmt einen Esslöffel Verbenentee aus der Apotheke, eine Zimtstange, eine kleine Ingwerwurzel und zehn Nelken und kocht alles zusammen auf. Den Tee lässt man einige Minuten ziehen und trinkt ihn dann schluckweise über den Tag verteilt. Hierdurch wird die Muskulatur der Gebärmutter stimuliert.

Zimtliebhaberinnen können aber auch einfach mit Zimt gewürzten Naturjoghurt oder Milchreis essen um sich die wehenförderne Eigenschaft dieses Gewürzes zunutze zu machen.

Viele Hebammen empfehlen auch das Einsetzen eines mit Nelkenöl getränkten Tampons. Es ist jedoch davon abzuraten, diese Maßnahme in eigener Regie durchzuführen. Hierzu sollten immer der Arzt oder die Hebamme zur Rate gezogen werden. Das Nelkenöl macht den Beckenboden weich und nachgiebig. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es nach dieser Behandlung nur halb so oft zu Kaiserschnittgeburten kommen soll wie nach Wehentropf und Prostaglandin-Zäpfchen.

Ein Schlussgedanke: Jedes Ungeborene weiß, wann der richtige Zeitpunkt für seinen Eintritt ins Leben gekommen ist und wir sollten nicht zu sehr in die natürlichen Abläufe eingreifen. In diesem Sinne kommt hier eine der ältesten aller Weisheiten zu Wort: Abwarten – und Tee trinken.