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Im Winter sportlich sein

25. November 2011 Keine Kommentare
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cc by SD Dirk/flickr

Sobald die Temperaturen draußen in Richtung Gefrierpunkt gehen, wird der Sport im Freien zu einem wahren Härtetest. Die meisten Sportler verbringen die kälteste Zeit im Jahr im Fitnessstudio. Doch es sind gerade die Läufer, die sich auch von niedrigen Temperaturen nicht abschrecken lassen. Besonders wichtig ist die richtige Kleidung und ein gründliches Aufwärmen, damit Erkältungen und Verletzungen vermieden werden können.

Die besten Sportarten für den Winter sind Walken und Joggen. Doch die meisten Freizeitsportler ziehen sich in den Wintermonaten beim Sport zu warm an. Dadurch kann ein Kreislauf belastender Hitzestau entstehen. Daher ist es sinnvoller auf das Zwiebelschalenprinzip zurückzugreifen. Denn mehrere atmungsaktive Schichten übereinander führen dazu, dass der Schweiß vom Körper wegtransportiert wird. Eine spezielle Funktionskleidung für Läufer ist dabei besser als Baumwollkleidung. Empfehlenswert sind daneben auch ein Stirnband oder eine leichte Mütze und Handschuhe, da die meiste Wärme über die Hände und den Kopf abgegeben werden.

Im Winter ist es besonders wichtig, dass sich Läufer vor dem Start gründlich aufwärmen. Denn sind die Muskeln zu Beginn noch kalt steigt auch die Verletzungsgefahr stark an. Ein lockeres Gymnastikprogramm oder ein zehnminütiger Lauf in einem langsamen und gleichmäßigen Tempo wirken hier Wunder. Erst danach sollte das normale Trainingstempo eingeschlagen werden. In der Regel lässt es sich für die meisten Menschen nicht verhindern, dass sie nach der Arbeit in der Dunkelheit loslaufen. Hier steht immer die eigene Sicherheit an erster Stelle. Sofern es keine beleuchteten Naturwege in der Umgebung gibt, muss unweigerlich auf die Straße ausweichen. Hier gilt allerdings immer „sehen und gesehen werden“. Dafür sollte möglichst helle Bekleidung getragen werden und nach Möglichkeit sollte sie reflektierende Streifen haben. Zusätzlich macht eine kleine und handliche Taschenlampe als Sehhilfe und Warnleuchte Sinn. Vor allem sollte im Dunkeln immer auf der linken Seite gelaufen werden, da der Läufer die entgegenkommenden Autos so im Blick hat.

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Saunaerlebnis

28. Februar 2011 Keine Kommentare
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Saunieren soll gelernt sein. Photo: Thomas Wanhoff

Der im Winter ständig vorherrschende Wechsel zwischen kalter Außenluft und der ausgetrockneten Heizungsluft innen, schadet unserem Körper mehr als man glauben möchte. Auch der Mangel an natürlichem Licht beeinflusst uns zum Negativen. Wir sind oft ausgelaugt und müde. Dies ist eine willkommene Pforte für allerlei Krankheitserreger, die uns zusätzlich schwächen.

Eine einfache und wohltuende Abhilfe verspricht hier die Sauna. Das Prinzip, das sich auch in den nordischen Ländern, die ja weit härtere und längere Winter durchzustehen haben, bewährt hat basiert auf künstlichem Fieber. In dieses durch die Sauna versetzt, werden die Blutgefäße geweitet und der Körper beginnt Giftstoffe aus dem Körper zu schwitzen. Außerdem wird durch den Wechsel von heiß und kalt das Immunsystem nachhaltig gestärkt.

Wichtig ist, um die Wirkung nicht zu schmälern, dem Körper, das durch das Schwitzen verlorene Wasser zu ersetzen. Hier versteht es sich von selbst, dass dies nicht mit Kaffee oder Bier geschehen sollte, sondern mit Wasser oder Fruchtschorlen.

Auch sollte man sich nicht überschätzen. Saunieren ist kein Leistungssport wie Marathon und es gibt keine Ranglisten, die das „wie oft“ und „wie lange“ festhalten.

Zu Beginn sollte man sich auf ein bis zwei Saunagänge, die nicht  länger als acht bis zwölf Minuten dauern, beschränken. Ansonsten wird der Kreislauf überansprucht und alle positiven Effekte bleiben aus. Später, wenn man an die Sauna gewöhnt ist können es auch drei Gänge mit bis zu 15 Minuten Aufenthalt werden. Die Ruhezeit zwischen zwei Gängen sollte jedoch in keinem Fall unterschritten werden. 30 Minuten sollte der Körper in jedem Fall haben, um sich vom künstlichen Fieber zu erholen.

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